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Im Gegensatz zum
Polterabend ist der Junggesellenabschied eine angelsächsische /
amerikanische
Tradition, die in Deutschland immer beliebter wird. Bevor man sich in
die
Knechtschaft der Ehe begibt, soll man noch ein letztes Mal ausgelassen
mit
seinen Freunden feiern und sich wie ein eingefleischter Junggeselle
verhalten. Während es bei
den Herren der Schöpfung zumeist auf Komatrinken oder den Besuch
eines
Striplokals hinausläuft (auch Kombinationen aus beidem sind hier
sehr beliebt),
geht es bei den Damen (zumeist) etwas gesitteter zu. Oftmals wird der
Abend
dadurch finanziert, dass die zukünftige Braut
Süßigkeiten o.ä. (bevorzugt an
Männer) verkauft. Weit verbreitet
ist dagegen unabhängig vom Geschlecht der Brauch ein T-Shirt von
Passanten des
jeweils anderen Geschlechts unterschreiben zu lassen und dies mit einem
Küsschen auf die Wange zu belohnen. Ob Braut und
Bräutigam sich mit ihrem jeweiligen Gefolge am Ende dieses Abends
noch begegnen
und gemeinsam auf das Brautpaar anstoßen ist Geschmackssache. |